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Triumph zur Premiere des 208 GTi
Caillet/Bohrer/Nett gewinnen beim VLN-Auftakt die Klasse SP2T
Teilnehmer der 208 GTi Racing Experience sammeln erste Nordschleifen-Erfahrung
Das Setup des GTi wurde im ersten Rennen stark verbessert
Die Renn-Premiere des Peugeot 208 GTi war ein voller Erfolg. Beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring feierten Stéphane Caillet (Frankreich), Michael Bohrer (Merzig) und Jürgen Nett (Mayen) den ersten Klassensieg des neuen Kompaktsportlers aus Frankreich.
Nach 4:02:59,788 Stunden wurde das Trio nach 24 absolvierten Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung und Nordschleife mit einem großen Vorsprung auf die Konkurrenz in der Klasse abgewinkt.
 
Während beim 208 GTi als Vorbereitung für das große Ziel 24-Stunden-Rennen Nürburgring in erster Line die Weiterentwicklung des Rennfahrzeugs im Vordergrund stand, traten die acht Fahrer der Racing Experience an, um Nordschleifen-Erfahrung zu sammeln. Dabei gelang Gonzalo Martín de Andrés (Spanien), Dominik Peitz (Delbrück), Bradley Philpot (Großbritannien) und Mathieu Sentis (Frankreich) im seriennahen Peugeot 208 der erste Sieg in der Klasse SP2. Mit 20 Runden absolvierte das Quartett eine Runde mehr als Giacomo Ricci (Italien), Christiaan Frankenhout (Niederlande), Johnny Niederhauser (Schweiz) und Vincent Radermecker (Belgien) im Schwesterfahrzeug.
 
"Das war ein aufregendes Rennen für unsere Nachwuchspiloten", sagte Teammanager Olivier Perez. "Sich als Neuling in dem großen Starterfeld der Langstreckenmeisterschaft zu behaupten ist eine große Herausforderung, die alle acht Piloten bestens gemeistert haben. Nun gilt es, in zwei Wochen konsequent weiter zu arbeiten."
 
208 GTi: Großer Fortschritt in Sachen Fahrbarkeit
 
Nach den ersten Nordschleifenrunden mit dem 208 GTi bei Testfahrten am Vortag waren Caillet/Bohrer/Nett von der Leistung des Debütanten beeindruckt. Einzig im Bereich der Fahrbarkeit gab es Potential für Verbesserungen. "Das Fahrzeug war auf der Nordschleife etwas nervös", sagte Bohrer. "Doch die erfahrenen Werkstechniker von Peugeot haben über Nacht ganze Arbeit geleistet und vor allem im Bereich Fahrwerk und Aerodynamik einen großen Schritt nach vorne gemacht. Schon im Zeittraining war zu erkennen, dass sich der 208 GTi deutlich komfortabler in der ‚Grünen Hölle´ am Limit bewegen ließ. Diese Weiterentwicklung ist vor allem mit Ausblick auf das 24h-Rennen von großer Bedeutung."