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Peugeot 208 GTi auf dem Nürburgring
Doppelführung für Peugeot bei Rennabbruch
Starker Regen und schlechte Sichtverhältnisse sorgten beim 41. ADAC Zurich 24h-Rennen nach knapp 5:45 Stunden für einen Rennabbruch. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Peugeot 208 GTi Peugeot Sport auf den ersten beiden Plätzen der Klasse SP2T etabliert.
Der Peugeot 208 GTi Peugeot Sport mit der Nummer 208, pilotiert von Michael Bohrer (Merzig), Stéphane Caillet (F), Jürgen Nett (Mayen) und Julien Piguet (F), übernahm nach knapp drei Stunden – zu diesem Zeitpunkt war die Nordschleife noch trocken – die Führung in der hart umkämpften Klasse SP2T. "Das Auto lief perfekt. Das Fahren hat unheimlich viel Spaß gemacht", sagte Jürgen Nett, der sein Team auf die erste Klassenposition gefahren hatte.

Mit Beginn der fünften Rennstunde setzte der bereits vor dem Start ankündigte Regen ein. Alle Autos steuerten die Box an und wechselten auf Regenreifen. Aber auch mit den verschärften Bedingungen kamen die Peugeot-Fahrer bestens zurecht. Die "208" führte bei der Roten Flagge die Klasse weiterhin an.

Für die Doppelführung der Löwenmarke sorgt der Peugeot 208 GTi Peugeot Sport mit der Nummer "216" von Christiaan Frankenhout (NL), Johnny Niederhauser (CH), Vincent Radermecker (B) und Giacomo Ricci (I), der in der Anfangsphase zwischenzeitlich auf Platz eins der Klasse lag. "Auch unser Auto läuft völlig problemlos", sagt Ricci, der beim Beginn des Regens am Steuer des 300-PS-Löwen saß. "Das war nicht einfach, denn ich musste fast eine ganze Runde mit Slicks auf der nassen Strecke fahren, ehe ich zum Reifenwechsel reinkommen konnte."

Der dritte Peugeot mit der Nummer "215", pilotiert von Stephan Epp (Wuppertal), Gonzalo Martín de Andrés (E), Bradley Philpot (GB) und Mathieu Sentis (F), rangiert auf dem vierten Platz. Bei einem Dreher von Philpot in der Mercedes-Arena verlor das Auto rund zehn Minuten. "Die Bedingungen auf der Strecke waren extrem schwierig", berichtet der Brite. "Vor allem das von den anderen Autos aufgewirbelte Wasser sorgte für sehr schlechte Sichtverhältnisse. Man konnte teilweise nur wenige Meter weit sehen."

Wann das 24h-Rennen wieder aufgenommen wird, steht noch nicht fest.