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2014
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Team Peugeot-Hansen mit starker Leistung in Norwegen
Das Team Peugeot-Hansen erzielte beim dritten Lauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (World RX) in Hell (Norwegen) 39 Punkte in der Teamwertung und war damit die erfolgreichste Mannschaft des Wochenendes. Zum ersten Mal in der aktuellen Saison gelang Timur Timerzyanov und Timmy Hansen der Einzug ins Finale, mit der zweiten Startreihe bewiesen sie die Stärke des Peugeot 208 WRX.
Da die beiden Halbfinale in Hell im Regen ausgetragen wurden und weitere Schauer vorhergesagt waren, setzte das Team im Finale auf Regenreifen. Doch das Wetter besserte sich schneller als erwartet und Timerzyanovs Reifen verloren auf der abtrocknenden Strecke Grip. Der Russe lag bis zur vierten Runde auf dem zweiten Rang, nahm dann seine Jokerrunde und fiel auf den vierten Platz zurück. Sein Teamkollege Timmy Hansen hatte einen guten Start und entschied sich gleich für die Jokerrunde, wurde aber von einem Konkurrenten abgedrängt, beschädigte dabei die Servolenkung seines Fahrzeugs und beendete das Finale auf Platz sechs.

Mit seinem vierten Rang in Hell rückte der aktuelle Europameister Timur Timerzyanov vom achten auf den fünften Tabellenplatz vor. Der Russe hatte den vierten Vorlauf in einem packenden Duell gegen seinen Teamkollegen Hansen gewonnen. Nach dem Einsatz in Norwegen zeigte sich Timerzyanov vom Potenzial des Peugeot 208 WRX begeistert. "Es war wirklich gut, dass wir es ins Finale geschafft haben", berichtete er. "Wir werden weiterhin hart am Auto arbeiten. Dieses Wochenende hat gezeigt, dass wir wirklich schnell sind und die oberste Stufe des Podiums erklimmen können, sobald wir unsere Arbeit erledigt haben. Wir werden bald siegen – davon bin ich überzeugt."
 
Timmy Hansen: "Das Wochenende war fantastisch"
 
Die Techniker des Teams Peugeot-Hansen hatten an Timmy Hansens Peugeot 208 WRX noch am Samstagabend die Abstimmung geändert. Diese Arbeit zahlte sich aus, denn Hansen erzielte mit seinem spektakulären, 550 PS starken Allradler im vierten Vorlauf am Sonntagmorgen die schnellste Rundenzeit des gesamten Wochenendes. Im Finale hatte der ehemalige Formel-Pilot einen guten Start, wurde aber in einen Unfall verwickelt. Doch Hansen brachte sein Fahrzeug noch über die Ziellinie und sicherte der Mannschaft wichtige Punkte für die Teamwertung. "Ich bekam in meiner Jokerrunde einen starken Schlag von Henning Solberg, dabei brach die Servolenkung. Ich musste meine gesamten Kräfte mobilisieren, um das Auto im Rennen unter Kontrolle zu halten", berichtete Hansen. "Insgesamt war das Wochenende für die gesamte Mannschaft fantastisch. Wir haben mit dem Setup meines Autos einen großen Schritt nach vorn gemacht, ich konnte so den ganzen Sonntag schnelle Rundenzeiten fahren. Der Peugeot hat viel Potenzial."

Teamchef Kenneth Hansen zog ebenfalls ein positives Fazit. "Die harte Arbeit nach dem Rennen in Lydden Hill hat sich ausgezahlt", erklärte der 14-malige Rallycross-Europameister. "Leider hatten unsere beiden Fahrer im Finale einen Nachteil, weil sie auf Regenreifen gestartet sind und die Strecke schneller abtrocknete als wir es erwartet hatten. Doch nach den Problemen in Großbritannien war dieses Rennen wie ein Sieg für uns. Die meisten Punkte in der Teamwertung zu gewinnen, ist sehr ermutigend."

Der vierte Lauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft findet am 28./29. Juni in Kouvola (FIN) statt.

Meisterschaftsstand nach dem dritten von zwölf Läufen:
1. R. Nittis, 72 Punkte; 2. P. Solberg, 69; 3. T. Heikkinen, 60; 4. A. Bakkerud, 56; 5. T. Timerzyanov, 41; 6. A. Marklund, 39; 7. T. Hansen, 37 ...